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Sehenswürdigkeiten in Berlin

Stadtrundfahrt durch Berlin

In Berlin gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten, die nicht alle an einem Tag besichtigt werden können. Das berühmteste Wahrzeichen der Stadt ist das Brandenburger Tor. Es stellte bis 1989 die Teilung von Berlin und Deutschland dar. Das Brandenburger Tor wurde von 1788 bis 1791 erbaut und sollte damals der architektonische Abschluss für die Straße Unter den Linden darstellen. Es ist eines der größten und schönsten Bauwerke des deutschen Klassizismus und jedes Jahr ist es ein Magnet für Urlauber aus aller Herren Länder.

Rund um den Alexanderplatz
Der Alexanderplatz ist der wichtigste Knotenpunkt als Verkehrs- und Einkaufszentrum der östlichen Stadtteile in Berlin. Besonders anziehend und als Treffpunkt für viele Verabredungen auf dem Alex, wie der Platz oft genannt wird, ist die Weltzeituhr. Seit 1969 befindet sich die zehn Meter hohe Weltzeituhr auf dem Alex und dreht sich auf einer Säule. Auf der Uhr sind die 24 Zeitzonen angeordnet, die es auf der Welt gibt.

Der Neptunbrunnen ist eine weitere Sehenswürdigkeit in Berlin und befindet sich auch gleich in der Nähe der Weltzeituhr. 1891 wurde der Neptunbrunnen vor dem Stadtschloss aufgebaut, er befindet sich zwischen dem Roten Rathaus und der Marienkirche in Berlin Mitte. Der antike Meeresgott Neptun erhebt sich aus dem Brunnen mit dem Zeichen seiner Macht, dem Dreizack, den er über seine linke Schulter geworfen hat. Weiterhin sind noch wasserspeiende Fluss- und Meerestiere, spielende Kinder und vier Frauengestalten am Rande des Brunnens zu sehen.

Das Haus des Lehrers und die Kongresshalle befinden sich östlich des Alexanderplatzes. Am Haus des Lehrers ist in der dritten und vierten Etage des 54 Meter hohen Gebäudes eine 125 Meter lange „Bauchbinde“ zu sehen, dabei handelt es sich um einen sieben Meter hohen Fries von dem Künstler Walter Womacka.

Ebenfalls befindet sich der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz, der von den Berlinern „Telespargel“ oder auch „Protzkeule“ genannt wird. Der Fernsehturm ist 370 Meter hoch und es ist ein einzigartiger Blick von der Aussichtsplattform über Berlin gegeben. In der sich drehenden Restaurantkugel kann bei Kaffee und Kuchen der Panoramablick bewundert werden.

Rund um den Berliner Dom
Der Berliner Dom ist ein absolutes Muss für jeden Kulturinteressierten, besonders beeindruckend sind die Predigtkirche, die Kuppel, die Hohenzollerngruft und das Kaiserliche Treppenhaus.

In der Nähe des Doms befinden sich das Marx-Engels Forum, das Sea Life Berlin und das Staatsratsgebäude. Das Gebäude wurde gerettet, da es auf eine lange und bewegte Geschichte zurück blicken kann. Ebenfalls befindet sich die Marienkirche ganz in der Nähe, die als Pfarrkirche der Neustadt entstand.

Das DDR Museum, das Alte Museum und das Ägyptische Museum befinden sich nicht weit entfernt vom Berliner Dom. Im DDR Museum wird das Leben im Sozialismus gezeigt, es ist das meist besuchte Museum in Berlin.

 

 

Weitere Sehenswürdigkeiten in Berlin
Deutschlands mächtigster Bau ist das Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße 1. Nördlich vom Reichstag legt sich das so genannte Band des Bundes über den Spreebogen. Es umfasst den Kanzlerpark, das Kanzleramt, das Paul Löbe Haus und das Marie Elisabeth Lüders Haus.

Checkpoint Charlie war der berühmteste Grenzübergang von Ost- nach Westberlin. Bekannt wurde Checkpoint Charlie im Oktober 1961, als sich alliierte und sowjetische Panzer, beide mit scharfer Munition, gegenüberstanden. Gleich neben dem Kontrollpunkt befindet sich das Mauermuseum mit einer Ausstellung von Dokumenten über die vielen Fluchtversuche, die nicht immer glückten, und der Ausstellung der Fluchtobjekte.

Auch die East Side Gallery ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Berlin. Die East Side Gallery ist das längste Mahnmal, das für Frieden und Versöhnung steht. Auf insgesamt 1,3 Kilometern Länge bemalten unzählige Künstler nach der Wiedervereinigung die triste Mauer. Die East Side Gallery befindet sich zwischen dem Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke und wurde inzwischen unter Denkmalschutz gestellt.

Eines der bekanntesten Wahrzeichen von Berlin steht mitten im Tiergarten, welches von den Berlinern die „Goldelse“ genannt wird. Die Siegessäule stand einst als Symbol für die gewonnen Kriege und ist ein Magnet für Touristen. Im Zoologischen Garten befinden sich ungefähr 19.000 Tiere, die sich auf insgesamt 34 Hektar Gesamtfläche tummeln.

Der Kurfürstendamm ist die Einkaufsmeile in Berlin schlechthin, dort befindet sich auch das berühmte Café Kranzler. Hinter dem Café ist eine gläserne Hochhausscheibe zu sehen, das so genannte Kranzler-Eck.